Der letzte Tag in Seoul...

... brach heute für uns an :-(. Also, hieß es noch mal überlegen, was wir heute alles noch sehen wollten. Wir entschieden uns als erstes den Jogye-Tempel zu besuchen. Dieses ist der größte Tempel von Seoul.







Jaaaa, ok, er war schon schön, aber diese absolut friedliche, entschleunigende Stimmung wie bei dem Tempel auf dem Berg kam hier nicht auf. Schon allein wegen der massenhaften Touristen...
Also setzten wir unseren Weg fort in das Insadong-Viertel. Hier findet man natürlich auch massenweise Touris, aber das ist ok. Ein Souvenir-Shop reiht sich hier an den anderen. Es gibt aber auch schöne Sachen, denn Insadong ist auch das Künstlerviertel. Eigentlich waren wir ja auf der Suche nach einem passenden Hauswand-Schmuck, zu unseren bereits vorhanden Geckos, aber die Suche war leider erfolglos... Dafür konnte Lina aber ihre Traumfänger-Sammlung erweitern ;-). Insgesamt gefiel es uns sehr gut hier.



Zwischendurch fiel uns hier auch noch der ein oder andere Snack in die Mägen xD...

Unser Weg führte uns weiter nach Myeongdong, in die unterirdische Einkaufspassage. Die kannten wir zwar schon, aber Lina wollte noch ein paar Mitbringsel für ihre Freundinnen besorgen und hier gibt es die meisten / besten KPop-Shops. Ok, ein paar Socken fielen für Mutti auch noch ab xD. Nicht dass ich schon genug hätte, aber Socken gehen immer und sind hier total angesagt... Gut, dass meine Füße Standardgröße haben, denn Socken gibt es hier für Frauen nur in einer Größe (für Männer auch).

Jetzt brauchten wir aber dringend mal eine Kaffee-Pause. Einfach irgendwo sitzen und nix tun, dabei gemütlich einen Kaffee trinken. Hab ich euch schon erzählt, dass die Koreaner die absoluten Kaffee-Liebhaber sind? Hier gibt es soooo viele verschiedene Kaffee-Ketten, Wahnsinn! Und an mindestens jeder Ecke findet man einen Starbucks. Leider haben sie auch alle die Starbucks-Preise ;-(. Ok, ich schweife ab. Als wir aus dem Untergrund auftauchten, stand uns plötzlich eine Menschenmasse im Weg, die kreischte und grölte. Ohhhh, da passiert was, wir müssen gucken...
Dieses mal war es eine neue Frauen-KPop-Band, die in der Fußgängerzone promoted wurde. Selbst Lina kannte die nicht





In diesem Land zahlt sich Casis Größe echt aus! Er kann auch noch aus den hinteren Reihen Fotos machen xD! Wen es interessiert: Es handelt sich um die Band Neon Punch. Haben bislang nur 1 Song, es gibt die Band aber auch erst seit ca. 1 Woche...

Nachdem wir den Girls ein wenig gelauscht / beguckt haben und gemütlich einen Kaffee genossen haben, ging es weiter nach Hongdae. Hier waren wir ja schon vor 2 Tagen und es hat uns sooo gut gefallen, dass wir unbedingt nochmal hinwollten. Und heute war es noch mal voller als Donnerstag! Aber ich finde es hier nur klasse, es macht einfach gute Laune und Feierstimmung.



Hier reiht sich ein Straßenkünstler an den anderen. Jongleure, Musiker, Karaoke-Sänger, und jede Menge Tänzer natürlich. Auch Maxxam waren heute wieder mit am Start.





So wie auf diesem Foto war es überall! Tausende friedliche Menschen, die einfach nur Spaß haben wollen und feiern! Einfach nur schööööön!!



Und endlich hat Casi auch das "berühmte" 32 cm Eis gefunden und gekostet ;-)

Tja, aber irgendwann hieß es dann doch auch mal wieder den Heimweg anzutreten.... Zum letzten Mal in einem überfüllten Bus stehen und sich wundern, wie die Koreaner im Bus stehen und dabei auch noch das Smartphone bedienen können (die Busfahrer hier sind alle heimliche Rallye-Fahrer und liefern sich gegenseitig gerne mal ein Battle). Zum letzten Mal Chicken-Sticks aus unserem Laden geholt (Standard-Essen bei uns). Mittlerweile kennen uns alle Angestellten und wir werden schon wie Freunde verabschiedet (auf koreanisch versteht sich, da hier keiner englisch spricht). Ein letztes Mal den supersteilen Weg zu unserer Wohnung hochgegangen (mittlerweile können wir nebenbei sprechen und müssen an der Treppe zur Wohnung keine Pause mehr einlegen!).
Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Nach 10 Tagen Großstadt brauchen wir dann doch mal eine Verschnaufpause. Andererseits bietet diese Stadt soooo viel und wir haben bei weitem noch nicht alles gesehen! Jaaaa, ich glaube, ich kann es mir vorstellen nochmal wiederzukommen. Mittlerweile habe ich mich auch an die Koreaner und ihre Art gewöhnt. Am Anfang war es doch sehr ungewohnt, da uns die Offenheit und Herzlichkeit der Amerikaner fehlte. Die Koreaner sind sehr zurückhaltend, zeigen Fremden gegenüber wenig Emotionen, aber wenn sie einen öfter sehen, tauen sie doch auf und sind richtig herzlich.

Uff, so genug Resümee für heute. Die Reise ist ja noch nicht zu ende, denn morgen geht es weiter nach Jeju. Und darauf freue ich mich schon!

Gute Nacht...

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