Demilitarisierte Zone (DMZ)
Dieses ist wahrscheinlich der tiefgründigste Tag in unserem Urlaub, mit einem traurigen, ernsten Hintergrund. Aber die DMZ zu sehen, war für mich auf Platz 1 unserer Urlaubsplanung. Leider werden Planungen vor Ort dann doch noch geändert. So kam es, dass wir zwar die DMZ uns angeschaut haben, allerdings ohne die JSA (Gemeinsame Sicherheitszone, Joint Security Area). Diese ist auf Grund der derzeitigen Treffen, die dort zwischen Nord- und Südkoreas Machthabern stattfinden, gesperrt für Besucher. Schade für uns, aber gut, dass die beiden Staaten sich (momentan) wieder annähern. Daher buchte Gaya für uns eine halbtägige Tour in die DMZ. Ohne organisierte Gruppe kommt man in die meisten Sachen nicht rein. Daher begab es sich, dass wir uns heute schon um 10:30 Uhr aus dem Haus bewegten um unseren 1. Shuttle-Bus zu besteigen. Wir holten noch ein paar Leute aus ihren Hotels ab, stiegen in einen etwas größeren Bus um und steuerten als erstes den nördlichsten Ort an, den man ohne Sondergenehmigung besuchen kann: Imjingak. Hier ist, ausser einem Freizeitpark, das Wrack des Zuges "Eisernes Pferd, das laufen möchte" zu besichtigen. Der Zug wurde während des Koreakrieges von einer Bombe getroffen. Auch alles weitere steht unter dem Motto, der leidvollen Trennung zwischen Nord- und Südkorea.
Dieses ist die Freiheitsbrücke, über die 1953 13000 Kriegsgefangene in die Freiheit nach Südkorea entlassen wurden. Sie wird aber auch die "Kuhbrücke" genannt, wie unser Tourguide Soo berichtete. Demnach wurden von einem Investor aus Nordkorea Kühe über die Brücke nach Südkorea geschickt.
Der nächste Stopp unserer Tour war das Dora-Observatorium, von wo aus man nach Nordkorea gucken kann.
Auf dem unteren Foto seht ihr links im Bild die Fahne Nordkoreas und rechts die Fahne Südkoreas. Auf dem Foto sieht man es leider nicht so gut, aber die Fahne Nordkoreas ist höher als die von Südkorea. Beide Staaten bauten die Fahnen immer so, dass sie die höhere hatten und so wuchsen und wuchsen die Fahnenmäste in den Himmel, bis Südkorea gesagt hat "Scheiß drauf, der Klügere gibt nach" ;-)
Weiter ging die Fahrt zum 3. Invasionstunnel. Es gibt 4 Tunnel, die von den Südkoreanern entdeckt worden sind. Man vermutet, dass es noch weitere, unentdeckte, Tunnel gibt. Der 3. Tunnel ist der größte von allen und daher zum Teil für Besucher freigegeben. Er wird mit einer Höhe und Breite von je 2 m angegeben, aber anscheinend ist er mittlerweile abgesackt, da Casi ihn nur gebeugt beschreiten konnte xD. Da Lina Kopfschmerzen hatte und nicht in den Tunnel runter wollte, bin ich bei ihr geblieben und Casi durfte allein in den Untergrund. Leider sind dort Fotos nicht erlaubt. Es gibt 2 Wege in den Tunnel zu kommen: zu Fuß, so wie Casi und der Rest unserer Gruppe, oder für die VIPs gibt es auch eine Bahn. Lina und ich haben uns zwischenzeitlich die Anlage angeschaut und dabei auch ein paar hübsche Tierchen gesichtet.
Hier sieht man einen Plan des Tunnels. Jaaa, ok, ist halt ein Tunnel. Da unten ist auch nicht wirklich irgendetwas zu sehen...
Dieses scheinen koreanische Soldaten zu sein, die dann doch kleiner sind, als der europäische Durchschnitts-Mann :-)
Mit der Bahn geht es ziemlich steil bergab. Zu Fuß auch. Blöd, dass man diese Steigung hinterher auch wieder hochgehen muss...
Hier durfte dann eine schwer bewachte Gruppe die Bahn benutzen, natürlich vorschriftsmäßig mit Helm.
Lina und ich erkundeten derweil die Umgebung. Achja, es gab an jedem Halt auch einen Shop, in dem man DMZ- Souvenirs kaufen konnte. Hmmm, Kommerz ist halt doch alles...
Die DMZ ist ca. 241 km lang und 4 km breit. Dieser Streifen ist mittlerweile auch Heimat vieler Tiere. Ausser diese beiden haben wir aber leider nix besonderes gesehen.
Die letzte Station in der DMZ war dann die Dorasan Station, ein Geisterbahnhof, der gebaut wurde für die Zukunft, wenn zwischen Süd- und Nordkorea wieder Zugverkehr möglich ist. Es fährt hier einmal am Tag ein Zug von Seoul nach Dorasan und wieder zurück.
War jetzt nicht sooo spannend...
Dann ging es, mit einem kurzen Stopp in einer Ginseng Farm (wir waren ja gar nicht abgeneigt etwas zu kaufen, aber 268 Dollar waren dann doch etwas happig!), wieder zurück nach Seoul.
Mittlerweile war es auch schon 17:30 Uhr und der kleine Hunger meldete sich sachte an. Da Lina nochmal in den 1. BT21-Shop wollte, zogen wir anschließend durch die Straßen in dem Viertel Hongdae, die Shopping- und Partymeile schlechthin. Aber erstmal was essen. Koreanisch? Och nööö, wir waren noch satt von gestern abend. Also, heute mal ganz was anderes: McDonald´s xD. Die haben hier übrigens sogar einen Bringdienst:
Also, die Nummer habt ihr jetzt ja....
Nach dem Essen blieben wir dann auch gleich wieder stehen, denn Lina entdeckte eine Gruppe von Tänzern, die sie bereits von Youtube kannte. Und die Jungs waren auch echt gut! Vor allem hatten sie eine wahnsinnige Ausdauer, die haben da bestimmt 90 Minuten getanzt! Lina durfte dann als sie fertig waren auch noch ein Selfie mit dem einen Tänzer machen:
Na, da war aber jemand wieder am Strahlen :-)
Für die, die jetzt neugierig auf die Tänzer sind: ihr könnt euch diverse Videos auf Youtube ansehen. Sucht mal nach Maxxam...
Aber die Straße war echt toll, ich fühlte mich dort absolut wohl. Es war eine klasse Atmosphäre, alle sehr gelassen und gut gelaunt. Ein Karaoke-Sänger reihte sich an den anderen. Leider haben wir keine Fotos davon, aber die Stimmung kommt auf Fotos auch nicht richtig rüber....
Es war ein toller Tagesabschluss eines ereignisreichen, nachdenklichen Tages. Und in diesen Momenten denke ich, dass ich mich ein bisschen in Seoul verliebt habe :-)
Dieses ist die Freiheitsbrücke, über die 1953 13000 Kriegsgefangene in die Freiheit nach Südkorea entlassen wurden. Sie wird aber auch die "Kuhbrücke" genannt, wie unser Tourguide Soo berichtete. Demnach wurden von einem Investor aus Nordkorea Kühe über die Brücke nach Südkorea geschickt.
Der nächste Stopp unserer Tour war das Dora-Observatorium, von wo aus man nach Nordkorea gucken kann.
Auf dem unteren Foto seht ihr links im Bild die Fahne Nordkoreas und rechts die Fahne Südkoreas. Auf dem Foto sieht man es leider nicht so gut, aber die Fahne Nordkoreas ist höher als die von Südkorea. Beide Staaten bauten die Fahnen immer so, dass sie die höhere hatten und so wuchsen und wuchsen die Fahnenmäste in den Himmel, bis Südkorea gesagt hat "Scheiß drauf, der Klügere gibt nach" ;-)
Weiter ging die Fahrt zum 3. Invasionstunnel. Es gibt 4 Tunnel, die von den Südkoreanern entdeckt worden sind. Man vermutet, dass es noch weitere, unentdeckte, Tunnel gibt. Der 3. Tunnel ist der größte von allen und daher zum Teil für Besucher freigegeben. Er wird mit einer Höhe und Breite von je 2 m angegeben, aber anscheinend ist er mittlerweile abgesackt, da Casi ihn nur gebeugt beschreiten konnte xD. Da Lina Kopfschmerzen hatte und nicht in den Tunnel runter wollte, bin ich bei ihr geblieben und Casi durfte allein in den Untergrund. Leider sind dort Fotos nicht erlaubt. Es gibt 2 Wege in den Tunnel zu kommen: zu Fuß, so wie Casi und der Rest unserer Gruppe, oder für die VIPs gibt es auch eine Bahn. Lina und ich haben uns zwischenzeitlich die Anlage angeschaut und dabei auch ein paar hübsche Tierchen gesichtet.
Hier sieht man einen Plan des Tunnels. Jaaa, ok, ist halt ein Tunnel. Da unten ist auch nicht wirklich irgendetwas zu sehen...
Dieses scheinen koreanische Soldaten zu sein, die dann doch kleiner sind, als der europäische Durchschnitts-Mann :-)
Mit der Bahn geht es ziemlich steil bergab. Zu Fuß auch. Blöd, dass man diese Steigung hinterher auch wieder hochgehen muss...
Hier durfte dann eine schwer bewachte Gruppe die Bahn benutzen, natürlich vorschriftsmäßig mit Helm.
Lina und ich erkundeten derweil die Umgebung. Achja, es gab an jedem Halt auch einen Shop, in dem man DMZ- Souvenirs kaufen konnte. Hmmm, Kommerz ist halt doch alles...
Die DMZ ist ca. 241 km lang und 4 km breit. Dieser Streifen ist mittlerweile auch Heimat vieler Tiere. Ausser diese beiden haben wir aber leider nix besonderes gesehen.
Die letzte Station in der DMZ war dann die Dorasan Station, ein Geisterbahnhof, der gebaut wurde für die Zukunft, wenn zwischen Süd- und Nordkorea wieder Zugverkehr möglich ist. Es fährt hier einmal am Tag ein Zug von Seoul nach Dorasan und wieder zurück.
War jetzt nicht sooo spannend...
Dann ging es, mit einem kurzen Stopp in einer Ginseng Farm (wir waren ja gar nicht abgeneigt etwas zu kaufen, aber 268 Dollar waren dann doch etwas happig!), wieder zurück nach Seoul.
Mittlerweile war es auch schon 17:30 Uhr und der kleine Hunger meldete sich sachte an. Da Lina nochmal in den 1. BT21-Shop wollte, zogen wir anschließend durch die Straßen in dem Viertel Hongdae, die Shopping- und Partymeile schlechthin. Aber erstmal was essen. Koreanisch? Och nööö, wir waren noch satt von gestern abend. Also, heute mal ganz was anderes: McDonald´s xD. Die haben hier übrigens sogar einen Bringdienst:
Also, die Nummer habt ihr jetzt ja....
Nach dem Essen blieben wir dann auch gleich wieder stehen, denn Lina entdeckte eine Gruppe von Tänzern, die sie bereits von Youtube kannte. Und die Jungs waren auch echt gut! Vor allem hatten sie eine wahnsinnige Ausdauer, die haben da bestimmt 90 Minuten getanzt! Lina durfte dann als sie fertig waren auch noch ein Selfie mit dem einen Tänzer machen:
Na, da war aber jemand wieder am Strahlen :-)
Für die, die jetzt neugierig auf die Tänzer sind: ihr könnt euch diverse Videos auf Youtube ansehen. Sucht mal nach Maxxam...
Aber die Straße war echt toll, ich fühlte mich dort absolut wohl. Es war eine klasse Atmosphäre, alle sehr gelassen und gut gelaunt. Ein Karaoke-Sänger reihte sich an den anderen. Leider haben wir keine Fotos davon, aber die Stimmung kommt auf Fotos auch nicht richtig rüber....
Es war ein toller Tagesabschluss eines ereignisreichen, nachdenklichen Tages. Und in diesen Momenten denke ich, dass ich mich ein bisschen in Seoul verliebt habe :-)


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